Rezept: Chashu-men

Chashu-men

Na, habt ihr gerade Lust auf eine Portion Ramen? Kein Problem, denn heute stellt Dr. Cornwallace die Ramenvariation Chashu-men vor, der unter den vier Hauptvariation Shōyu-Ramen (Sojasoße-Ramen) fällt. Das Besondere hierbei ist, dass es mit Schweinebauch gekocht wird.

Viel Spaß beim Nachkochen!
Rezept:
– 1 Suppenhuhn
– 12 cm Ingwer
– 250 ml Sojasauce, japanische
– 500 g Nudeln, (Mie-)
– 6 Zehe/n Knoblauch
– 1 Zwiebel(n)
– 1 Stange/n Lauch
– 6 Karotte(n)
– 1 Noriblatt
– 100 g Sojasprossen, frische
– 4 Ei(er)
– 6 Frühlingszwiebel(n)
– 1 Prise Salz
– 1 Prise Pfeffer
– 1 EL Zucker
– 450 g Schweinebauch oder -schulter
– 2 EL Mirin, (japanischer Kochwein)
– 50 ml Sake, (japanischer Reiswein)
– 8 Körner Pfeffer
– 1 EL Honig
– 1 EL Ahornsirup
– Wasser
– Öl, zum Braten
Und so geht´s:
Das Rezept besteht aus zwei Brühen, darum sollte man auch mit dem Abschmecken warten, bis beide vereint sind. Zur Zweiten kommen wir erst später, erst einmal machen wir uns an die Hühnerbrühe:
Dazu kommen nun folgende Zutaten in einen großen Topf:
das Suppenhuhn
drei Frühlingszwiebeln
Stange Lauch
eine geschälte Zwiebel
vier geschälte Knoblauchzehen
vier Karotten
ein Noriblatt
4cm geschälter Ingwer
Jetzt, wo alle Zutaten im Topf sind, füllt so viel Wasser hinein, dass das Huhn bedeckt ist, gebt Salz, Pfeffer sowie Zucker hinein und erhitzt alles. Nun muss die Brühe für drei bis vier Stunden bei mittlerer Hitze köcheln. Wenn sich Schaum bildet, schöpft diesen ab, damit die Brühe später schön klar wird.
Ist die Kochzeit vorbei, siebt die Brühe ab und stellt sie beiseite. Den Inhalt des Siebs kann man entsorgen.Jetzt, wo die Hühnerbrühe fertig ist, widmen wir uns dem Fleisch und der zweiten Brühe:
Erst einmal schälen wir die restlichen zwei Knoblauchzehen, sowie den verbliebenen Ingwer und legen beides beiseite. Danach schnappen wir uns einen Topf, geben Öl hinein und braten das Fleisch bei mittlerer Hitze von allen Seiten an. Ist dies getan, nehmen wir das Fleisch heraus, säubern den Topf und stellen ihn bei gleicher Hitze zurück auf den Herd.
Nun kommen folgende Zutaten in den Topf:
Sojasauce
Mirin
Sake
Pfefferkörner
Ahornsirup
Honig
Alles gut umrühren und aufkochen lassen. Sobald dies geschehen ist, geben wir das angebratene Fleisch sowie die restlichen Zutaten, sprich den geschälten Ingwer, 2 Frühlingszwiebeln und die Knoblauchzehen, in den Topf und füllen ihn mit so viel kochendem Wasser auf, bis das Fleisch leicht bedeckt ist. Nun setzen wir den Deckel auf den Topf und lassen alles bei mäßiger Hitze ein bis eineinhalb Stunden köcheln. Das Fleisch dabei hin und wieder wenden.
In der Zeit kann man dann schon einmal die Eier hart kochen. Sobald das Fleisch fertig ist, nehmen wir es aus dem Topf, schneiden es in Scheiben und sieben auch diese Brühe ab.
Nun haben wir beide Brühen fertig, können sie beide zusammengießen und erneut aufkochen, damit die Brühe schön heiß ist. An dieser Stelle ist es auch erst ratsam, alles abzuschmecken und gegebenenfalls mit Sojasauce und/oder Reiswein nachzuwürzen. Jetzt sind wir fast bereit zum Essen, nur noch die Nudeln kochen und abgießen, die Sojasprossen abspülen, sowie ein paar rohe Karotten in dünne Streifen schneiden.
 
Damit sollte alles fertig und bereit zum Anrichten sein:
Dazu einige der Gemüsestreifen, die Sojasprossen und die Nudeln in eine Schüssel geben, mit der heißen Brühe auffüllen (Diese reicht, um das Gemüse zu erhitzen) und mit einigen Scheiben Fleisch, einer Eierhälfte und ein paar Frühlingszwiebel-Ringen garnieren.
 
Arbeitszeit: 45 Min.
Koch-/Backzeit: 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Guten Appetit oder in der Landessprache “Itadakimasu“!

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