Makoto Shinkai äußert sich über den Erfolg seines Film Kimi no Na wa.

Kimi no Na wa. Regisseur Makoto Shinkai, auch bekannt für seine Filme wie The Garden of Words oder 5cm per Second, äußerte sich in einem Interview mit dem ,,Die neuen japanischen Filme Schauen” Moderator Shinsuke Kasai über seinen Erfolg mit dem neuesten Animefilm und was es für ihn als Künstler bedeutet.

,,Dass die Abendkasse einen steigenden Einkommen von 10 Milliarden Yen (87 Millionen €) hat, ist ehrlich gesagt erschreckend” sagt Shinkai. ,,Diese Ergebnisse passen nicht wirklich zu meinen eigenen Vermögen… Ich habe keine ,,10 Milliarden Yen” Verdienstwert. Ich befürchtete die Auswertung meines Verdienst wird bald unbalanciert sein.”

Shinkai gibt danach zu, dass er darüber verwirrt ist wie beliebt sein Film sei und zeigte bis zum Ende des Intervies danach seine Bescheidenheit. Als gefragt wurde, ob er in dem Film viel Selbstvertrauen hineingesteckt hatte, meinte er nur dazu: ,,Diesmal hatte ich kein Selbstvertrauen, ich dachte, dass das Feedback etwas Erfreuliches wäre – das ist die Art von Selbstvertrauen, die ich besitze.”

Auch teilte Shinkai mit, dass in dem Film Orte enthalten sind, die ihn von seinen persönlichen Erlebnissen inspiriert lassen haben: ,,Die Fußgängerbrücke, die im Film erscheint, war ein guter Ort für den Anime. Von dort komme ich übrigens auch. Nachdem der Film in den Kinos ausgestrahlt wurde, besuchen jetzt viele Menschen diesen Ort und machen Bilder…. ich dachte, dass ich hier wohl nicht mehr kommen werde.”


Seit den letzten vier Wochen platziert sich der Anime auf dem ersten Platz der Kinocharts. Kinostart war am 26. August. Laut den Rechnungen von gestern wurde hierbei schon 9.1 Milliarden Yen, sprich 79 Millionen Euro, eingespielt nachdem 6,98 Millionen Tickets in innerhalb von 24 Tagen verkauft wurde.

kiminonawa01Es ist jedoch nicht die Platzierung, worüber sich Shinkai wohl am meisten freuen wird. Auch wurde die Grenze von TOHO mit den 6-Milliarden-Yen geknackt, die ein Film einnehmen sollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kimi no Na wa. sogar die 10 Milliarden Yen-Grenze knack, ist sogar in diesem Falle sehr groß. Bis zum Jahr 2013 schaffte es kein weiterer Animefilm diese Grenze zu durchbrechen. Der letzte Film war von Studio Ghibli mit dem letzten Miyazaki Film ,,Wie der Wind sich hebt“, welcher 12.02 Milliarden Yen erspielt hatten. Auch sollte erwähnt werden, dass nur die Filme von Studio Ghibli es bis jetzt geschafft haben diese Grenze zu knacken. Neben Wie der Wind sich hebt gehört auch Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke und Das wandelnde Schloss auf dieser Liste. Für Shinkai wäre dies der erste Film, der mehr als 10 Milliarden Yen erwirtschaften könnte.

Die Story um den Film Kimi no Na wa., ein Film, der sich mit Wunder und der Liebe beschäftigt, konzentriert sich um die Charaktere Mitsuha und Taki.
Mitsuha ist eine High School Schülerin, die in einem ländlichen Dorf tief in den Bergen lebt. Ihr Vater ist Bürgermeister und kaum Zuhause. Sie lebt mit ihrer jüngeren Schwester, die zur Grundschule geht, und mit ihrer Großmutter. Mitsuha ist ehrlich, mag aber die Bräuche des Schreines nicht, welche von ihrer Familie betrieben wird, sowie auch die Wahlkampagne, worin ihr Vater beteiligt ist. Sie klagt darüber, dass sie sich im Dorf eingesperrt fühlt und möchte lieber das wundervolle Lebensstil von Tokyo erleben.
Taki ist ein High School Schüler, der in der Mitte von Tokyo wohnt. Er verbringt seine Zeit mit seinen Freunden, arbeitet nebenbei in einem italienischem Restaurant und interessiert sich für Architektur und für Kunst. Eines Tages sieht sich Mitsuha als junger Mann in ihrem Traum. Ebenfalls sieht sich Taki als weibliche Schülerin in seinem Traum, die in einer Stadt in den Bergen lebt, welches er nie zuvor gesehen hat. Was ist das Geheimnis ihrer Träume, die sich mit ihren persönlichen Erfahrungen umgeben lässt?

Quelle: Fuji TV’s Tokudane Blog via Yaraon Blog

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