Atarashii auf der German Comic Con 2015

 

GCC

Zum ersten Mal öffnete die Westfallenhalle ihre Tore für die Convetion German Comic Con, das zwischen dem 05.12. und 06.12. stattfand und Platz für alle begeisterten Comic- und Mangafans oder auch Cosplayer und ganzen Familien anbot. Somit streckte sich der Programm über Photoshoots, Autogrammen, Workshops, Shopping Area bis zum Cosplay Unsiverum hin.

Direkt um 9.40 Uhr stand ich da, für den ersten Augenblick an einer endlosen Schlange, um erst mal die Messehalle in Dortmund betreten zu können. Nach ca. 30 Minuten war ich auch schon drin. Mit vielen kleinen Fragen in meinem Kopf, die sich darum beinhalteten, was mir die GCC anbieten wird, landete ich schon in der Halle Nr. 4 hinein.

Die Halle 4 bot Raum für zwei Photoshoots Arenen, einen Bereich um Lasergame spielen zu können, die Cosplay Academy, Umkleidekabinen, viele Aussteller und sogar eine Wrestling Arena an, worüber ich sehr überrascht war und es auf Dauer sogar als etwas nervig empfand. Da man am Anfang bisschen Platz zum Schauen hatte, fühlte ich mich direkt in die Zukunft zurückgefordert als ich einen Nachbau der Zeitmaschine zum Film Zurück in die Zukunft sah. Ein Foto musste her und damit war ich wohl nicht die Einzige, die dasselbe gedacht hat, da sich schon eine kleine Schlange um die Attraktion gebildet hatte, umso ein Foto von Innen machen zu können.

Und ob dies nicht genug wäre mit Raum-Zeit-Maschinen, war direkt daneben die Tardis aus Dr. Who und ließ so die Herzen aller Dr. Who Fans ein bisschen höher schlagen. Nachdem ich genug Bilder von Darth Vader gemacht und einige beim Maschine Dance beobachtet habe, schlich ich mich langsam zur Halle 3b hin.

Die Halle 3b ist wohl die Halle für alle Mangafans schlecht hin, obwohl die Auswahl nicht all zu groß an Manga(s) war, was sich aber auch durch den Namen der Con schon erahnen lässt, gab es dafür eine große Auswahl an Merchandisingprodukten. Wer gerade noch einen Wandbild von Steins;Gate brauchte oder ein Totoro zum Kuscheln, war hier bestens damit bedient. Hierbei konnte man auch Läden wie Rune wiederfinden, was mich sehr erfreut hatte.

Als einzige Mangaverläge, die man am Sonntag sehen konnten, waren Carlsen Manga, Tokyopop und Kazé-Deutschland. Dafür gab es viele private Händler, die eine große Auswahl an Manga anboten. Bei einem Stand konnte man sogar Manga günstiger ergattern, wo ich doch direkt auch zugeschlagen habe.

Auch gab es eine große Auswahl an Comics, wo schon alleine das Durchforsten der Comics einiges an Zeit beanspruchte. Sonst habe ich noch meine Zeit damit verbracht den Künstlern beim Zeichnen zuzuschauen oder ihnen paar ihrer wundervollen Werken wie bei Arisu zu kaufen. Besonders die Unterhaltung mit Arisu war sehr unterhaltsam. So haben wir nicht nur über den letzten James Bond Film gesprochen, sondern auch unsere Begeisterung zu den ersten Folgen von Digimon Adventure tri. teilen können.

Genau dies war für mich ein besonderer Pluspunkt an der German Comic Con. Da es auf Dauer nicht zu voll wurde, konnte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen und mit den Leuten vom Stand reden. So verbrachte ich nicht nur mit Arisu eine kleine nette Zeit, sondern auch mit der Autorin Angelina Paustian, die ein Manga Kochbuch geschrieben hat und diesen mit einem weiteren japanischen Kochbuch auf der Con anbot. Hierbei fand ich es toll die Hintergrundgeschichten zu den jeweiligen Büchern zu hören.

Am Ende wurde noch ein kleines Päuschen bei den Leuten aus WON (World of Nerds) gehalten, die besonders ihre Website vorstellten, das für alle Gamer und auch Animeliebhaber willkommen ist. Als nette Aktion konnte sich man auf einem Gästebuch ewigen.

Wie es nun mal so ist, muss alles irgendwann mal enden, außer man heißt Ash. Als Fazit kann man sagen, dass die GCC eine nette Abwechslung ist. Auch wenn die GCC mehr an Merchandisingprodukten anbot, konnte man hier und da einige nette Angebote finden, daher würde es ausreichen die Con für einen Tag zu besuchen. Mehr Zeit müsste man nicht hier investieren. Auch kommt man nach einer kleinen Wartezeit locker an Autogrammen ran oder kann sich in Ruhe an einer Akttraktion fotografieren lassen.

Die Tageskasse hatte übrigens 25 Euro pro Person gekostet. Bei Vorbestellungen musste man nur 20 Euro zahlen.

Kurz und Knapp: Ein Besuch ist es auf jeden Fall wert, aber ein Tag reicht auch aus.

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